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Der Schatten dessen, was wir waren

von Luis Sepúlveda

Der Schatten dessen, was wir waren

Es ist mit seinen 162 Seiten eher eine Kurzgeschichte, als ein Roman. Aber eindrucksvoll geschrieben, man vermisst mehr.
Dennoch ist es eine Frechheit für die eBook Kindle Edition 16,99 EUR (22.7.2015) zu verlangen.

35 Jahre nach Pinochets Putsch treffen sich die einstigen Freunde Cacho, Lolo und Lucho, aus dem Exil zurückkehrend, in ihrer Heimat Chile ein »Schatten dessen, was wir einmal waren«, wie sie selbstironisch anmerken. Dickbäuchig sind sie geworden, kahl und graubärtig. Sie schwelgen in gemeinsamen Erinnerungen, während sie auf den Vierten im Bunde warten. Denn die Männer haben einen Plan: Sie sind hinter der verschollenen Beute eines Banküberfalls her, den eine Gruppe von Anarchisten 1925 durchgeführt hat und der in die Geschichte eingegangen ist.
Doch dann gibt es Komplikationen: Der vierte Mann kommt nicht. Ein Ehekrach mit aus dem Fenster fliegenden Erinnerungsstücken, ein Toter am Straßenrand, die Ermittlungen von Inspektor Crespo und ein Fremder, der plötzlich bei den drei Freunden auftaucht… jetzt muss gehandelt werden.

Meine Wertung:

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Tags: Gegenwartsliteratur, Romane