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Vom Ende einer Geschichte: Roman

von Julian Barnes

Vom Ende einer Geschichte: Roman

Sicherlich regt der Kurzroman an, das eigene Leben auch einmal aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Das war aber auch schon alles. Barnes langweilt mit konfusen, undurchsichtigen Ereignissen aus dem Leben seines Protagonisten. Die ständig wiederkehrende Behauptung “Du hast nichts begriffen” zieht sich die glücklicherweise nur knapp 200 Seiten dahin. Denn auch ich habe nichts begriffen …

Man Booker Prize 2011 für “Vom Ende einer Geschichte”.
Wie sicher ist Erinnerung, wie unveränderlich die eigene Vergangenheit? Tony Webster muss lernen, dass Geschehnisse, die lange zurückliegen und von denen er glaubte, sie nie mehr hinterfragen zu müssen, plötzlich in einem ganz neuen Licht erscheinen.
Als Finn Adrian in die Klasse von Tony Webster kommt, schließen die beiden Jungen schnell Freundschaft. Auch später, nach der Schulzeit, bleiben die beiden in Kontakt. Bis die Freundschaft ein jähes Ende findet.
Vierzig Jahre später, Tony hat eine Ehe, eine gütliche Trennung und eine Berufskarriere hinter sich, ist er mit sich im Reinen. Doch der Brief eines Anwalts, verbunden mit einer Erbschaft, erwecken plötzlich Zweifel an den vermeintlich sicheren Tatsachen der eigenen Biographie. Je mehr Tony erfährt, desto unsicherer scheint das Erlebte und desto unabsehbarer die Konsequenzen für seine Zukunft.
Ein Text mit unglaublichen Wendungen, der den Leser auf eine atemlose Achterbahnfahrt der Spekulationen mitnimmt.

Meine Wertung:

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Tags: Gegenwartsliteratur