2020

Reise ins Mittelalter

Italien Pietravairano

Dani

Die 2te Nacht ohne Schlaf…erst Sturm am Meer der unseren Strand mit riesigen Bäumen bewarf (wo die wohl herkamen…Korsika??) und dann Gewitter mit Starkregen und Böen das ich dachte ich schlafe nicht im LKW sondern auf nem Boot…

Die Strecke heute dann auch doof: Strassen unter Wasser, Tunnel unterspült und ständig mussten wir neue Wege suchen weil wir ja ein bisschen mehr wiegen als 3,5 Tonnen und scheinbar alle Brücken Italiens limitiert sind.

Eine heiße Badewanne in der Toskana

Italien - Toskana - Sasso Pisano

Dani

Stille, Beschaulichkeit, Entschleunigung

All das findet man hier in der südlichen Toskana. Die Vegetation hat sich abrupt verändert, kein typischer Säulenwacholder mehr, keine Oliven. Dafür Maronenbäume ohne Ende (leider noch nicht ganz reif…) und Eichenwälder. Kleine Dörfer mit 50 oder 200 Einwohnern, aber immer eine Bar und oft auch zwei und eine Art Tante Emma Laden. Hier in Sasso Pisano sogar mit frisch abgefülltem Wein, wenn man seine Flasche mitbringt 😉

Das Wispern der Steine und Zäune

Dani

Eine Reise durch Rumänien ist immer auch eine Reise zurück.

Wenn ich so durch Dörfer und Städte und Landschaften streuner mit meinem Blick und meiner Kamera, dann fasziniert mich immer eher das alte, kaputte , verlassene….es scheint mir eine Geschichte zu erzählen.

Von Menschen die hier einst lebten.
Von anderen Zeiten.
Von : Es war einmal…..

Wer hat hier wohl gelebt? Und wie ? Waren die Menschen glücklich, zufrieden? Und manchmal trifft man noch letzte Reste diese DAMALS irgendwo in einem dieser leeren Häuser, an denen der Zahn der Zeit und das Vergessen nagt.

Die Entdeckung der Langsamkeit auf der Insel Cres

Stein auf Stein Jahrtausende alt

Dani

Kroatien - Istrien - Insel Cres

Diese Insel in der kroatischen Adria kannte ich bisher nur aus kurzen Sommerbesuchen mit dem Ausflugsboot von Istrien aus. Bunt war es, laut und voller Touristen und das Meer türkis und warm, gerade richtig zum baden.

Nun sind wir also im Winter hier, der Himmel blau und klar und der Wind oft eisig. Außer ein paar rastalooktragenden Schafen begegnen wir auf unseren ersten Wanderungen hier im Wald von Tramontana im Norden der Insel niemandem. Die Dörfer, die oft nur zu Fuss zu erreichen sind, stehen schon lange leer. In den anderen abgelegenen Dörfern wohnen zwischen 4 und 20 Menschen, sehen tun wir aber auch dort eigentlich niemanden. Es ist Pause, keine Saison, aber hier im Norden kann ich mir auch im Sommer keine Menschenmassen vorstellen. Zu wenig was der Tourist so mag, kaum gut erreichbare Strände, keine Lädchen mit buntem Firlefanz made in wahrscheinlich China. Nur einmal sehen wir in Beli, dem Ort der Gänsegeier, eine kleine, jetzt stillstehende Bummelbahn… so können die Leute im Sommer wohl bequem Natur (Geierstation) mit Strand verbinden.