Reisen

2015-04-11 RO Herkulesbad

In Rumänien muss man vor allem während der Osterferien und dann noch in einem touristisch beliebten Gebiet, wie zum Beispiel in Banja Herkulane, zu deutsch Herkulesbad, stahlharte Nerven und ein gutes Maß an Toleranz mitbringen. Ausgerechnet zu diesem Mega Event der Ausgelassenheit verschlägt es mich hierher. Es ist in dem schmalen Tal des Cerna schon nicht so leicht einen geeigneten Wohnort zu finden, also bleibt nur ein Rastplatz direkt an der Straße. Auch Einheimische parken den nicht vorhandenen Randstreifen gnadenlos zu, um ein Bad in einer der wenigen nicht kommerzialisierten Quellen zu nehmen.

2015-04 SRB Sokobanja

Die letzten Stunden in Griechenland, fast drei Monate mein Zuhause. Hier war ich bestimmt nicht zum letzten Mal.

Weiter geht es nach Mazedonien, die Autobahn schunkelt und rumpelt den Wagen hin und her. In einem kleinen Ort fahren wir tanken für umgerechnet 84 Cent/Liter! Das lässt Platz für ein ausgiebiges Abendessen, ein Plätzchen neben einem ausgebomten  Fabrikgelände lädt zur Übernachtung ein, die Gaststätte in Sichtweite. Das Essen und der Wein sind hervorragend. Lohn für einen anstrengenden Tag!    😏

2015-04 GR Loutra Pozar

Ein paar Kilometer bleiben in Griechenland noch übrig. Das Meer bleibt zurück und bei den Temperaturen ist es vielleicht nicht schlecht, noch einmal eine Thermalquelle nordwestlich von Aridea aufzusuchen.


Die Thermalbäder Pozar Loutrakiou liegen am Ausläufer der Kaimakzalan Berge, wenige Kilometer von der Grenze Griechenland – Mazedonien entfernt.

2015-03 GR Korinos Beach und der griechische Schildmensch

Korinos Beach, eigentlich heißt er hier Paralia Korinou, ist ein Ferienort mit kilometerlangen Sandstränden, ein paar kleineren Bettenburgen, einem mit Wasser überfluteten Campingplatz, Minimarkt und einem Schäfer mit 39 Schafen und relativ wenig Müll. Um diese Jahreszeit ist natürlich alles geschlossen und der Strand ist so gut wie menschenleer. Der richtige Ort, um zu chillen, kilometerweit zu wandern, die frühlingshaften Temperaturen zu genießen. So ein richtiges Timo Land.


Olymp

2015-03-26 GR Thermopylen - Korinos

Der März zeigt sich hier in Griechenland von einer durchaus nicht erwarteten Seite. Es regnet jetzt sanft und gleichmäßig, ununterbrochen den fünften Tag in Folge. So ein richtig vertrauter mecklenburgischer, alles durchweichender Landregen, ein Gefühl der Heimat, der Vertraulichkeit, des Geborgenen. Die Sonne ist mir so fremd geworden, nur die exotischen Dattelpalmen deuten darauf hin, dass es hier in der Region durchaus auch einmal wärmer und trockener sein könnte.


Wetter in Griechenland

2015-03-15 Paleo Kalamaki - Thermopylen

Nach tagelangen Mini-Etappen geht es heute weiter durch Innergriechenland an den Malischen Golf. Ziel sind die heißen Thermalquellen von Thermopylen. Die Quellen haben mehrere Austrittspunkte, unterschiedliche Temperaturen und teilweise natürlich belassene Badebecken und Wasserfälle. Genau das Richtige für die winterlichen Temperaturen hier in Griechenland. (keine Sonne, 6-8 Grad in der Nacht, am Tag um 12 Grad)

2015-03-19

2015 präsentiert sich die “Hauptquelle” in Form einer Park ähnlichen, natürlichen offenen Waldlichtung. Das angrenzende Therapiezentrum mit Betonbecken und verwilderten Vorgärten ist seit schätzungsweise 6-8 Jahren der Natur überlassen, also ein idealer Wohnort.

Jakobsweg 2009

Der Weg führte mich von Rostock über fast 900 km in die Domstadt Köln. Der ursprüngliche Pilgerpfad ist mittlerweile in der A1 und ähnlichen Fernstraßen aufgegangen und zubetoniert, somit ging es immer im Zickzack Kurs weiter. In Köln war mein linker Fuß durch die vielen nach links abfallenden Asphaltstraßen ziemlich lädiert.
Weiter bin ich dann noch 2800 km mit dem Fahrrad über Luxemburg und Frankreich nach Santander in Nordspanien gefahren. Im April bin ich losgelaufen und Mitte September war ich wieder zurück. Viele Aufzeichnungen habe ich dazu, aber leider noch keine Zeit alles zu digitalisieren. Falls jemand Fragen hat, ich beantworte sie gern.
Das Wichtigste einer solchen langen Tour schon einmal vorweg, es ist der Augenblick an dem man sich entscheidet loszulaufen und es auch zu tun! Du brauchst keine langen Vorbereitungen, Trainings und hunderttausend Jakobswegführer. Nimm ein paar Sachen und gehe los, alles andere ergibt sich.