Spanien

Eine Reise durch die Nacht ist ein Traum

oder ein Albtraum, wenn man 1763 italienische Schüler mit nimmt

Dani

Unser Abschied aus Spanien, kam uns im doppelten Sinn teuer zu stehen. Für 100 Meter Autobahn zahlten wir 100 Euro, unser allerletztes Bargeld mit wirklich dem letzten Cent. Nun ja, auf dem Standstreifen darf man ja eigentlich auch nicht fahren, aber die Autobahn war hoffnungslos zugestaut und wir wollten doch nur pünktlich zur Fähre. 🙄 Dumm wenn gerade dann zwei barceloneser Motorradpolizisten langweilig ist …

Wir waren trotzdem noch pünktlich und hatten uns vorher so überlegt, dass Anfang Mai bestimmt noch nicht so viele von Barcelona nach Sardinien fahren werden. Nun ja, stimmte eigentlich, wenn man die über 30 Reisebusse vollbesetzt mit italienischen Zehntklässlern nicht mitrechnen würde.
1 Italiener kann laut sein, 3 sind wie eine Großfamilie, 10 wie ein ganzes Dorf, aber 1763 Schüler sind unbeschreiblich….

Adios España - Auf Wiedersehen, Spanien

Dani

Bis bald, Spanien.






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Nachdenkliches - Es gibt immer mehrere Sichtweisen

Dani

Nachdenkliches - Es gibt immer mehrere Sichtweisen




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Reisen macht schlauer

Wo Neugierde so hinführt

Dani

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Beim Reisen oder auch sonst unterwegs stößt man immer wieder auf etwas, das man gerne hinterfragen möchte, das neugierig macht, das man nicht kennt.
Und dann forscht man nach.

Da gibt es verschiedenste Möglichkeiten, Leute befragen wenn es die Sprache zulässt, das schlaue Netz durchforschen, lesen …

In diesem Fall war es eine wirklich grosse Anzahl an Bootsankern in Tarifa im Hafengelände, die mich neugierig machten. Warum so viele gleichaussehende Anker? Ein Friedhof? Ein Bekannter hatte vor Jahren ähnliche Aufnahmen in der Nähe von Tarifa gemacht. Zufall?

Was ist schön?

oder die Frage nach dem Blickwinkel

Dani

Wenn ich so durch Dörfer und Städte streuner mit meinem Blick und meiner Kamera, dann fasziniert mich immer eher das Alte, Kaputte, Verlassene …, es scheint mir eine Geschichte zu erzählen.



Von Menschen die hier einst lebten.
Von anderen Zeiten.
Von : Es war einmal …
Wer hat hier wohl gelebt? Und wie ? Waren die Menschen glücklich, zufrieden?


Die Liebe zu Land und Geiern

Dani

Spanien mochte ich schon immer , habe viel Zeit nahe der Pyrennäen und am Mittelmeer dort verbracht.
Aber so richtig erwacht ist meine Liebe für dieses Land und seinen unglaublichen SIERRAS und Flüssen und Menschen und “lost places” erst in diesem Winter und Frühjahr!!!

Seid Dezember 2017 reisen wir ganz langsam durch Spanien, hauptsächlich im Inland…und sind berauscht!!! Wir werden immer langsamer, weil es WIRKLICH so viel zu bestaunen gibt! Meist fahren wir nur 20 bis 50 Kilometer weiter und bleiben dann dort wieder Tage um zu wandern und Geier zu bewundern oder durch fast verlassene Orte zu wandern 🚶‍♂️🚶‍♀️🐕🐕🐕

Das Ende Spaniens

Von der Entschleunigung beim Unterwegssein

Dani

Von der Entschleunigung beim Unterwegssein …..oder ist VIEL wirklich MEHR ?!?

Schneller, weiter, mehr….ist es das was wir beim Reisen wirklich suchen? Die tollste Stadt, der beste Pizza, der einsamste Strand…. und wehe man hat irgendwo ein so genanntes Highlight am Wegesrand ausgelassen : WAS, da seid ihr nicht gewesen?? Reisen wir alle letztlich nur die aufgeführten Punkte im Reiseführer ab? Und gibt es denn überhaupt noch etwas,das man selber entdecken kann?

Das Schreien der Lämmer

Warum ich mich trotz Dauerregen nicht langweile

Dani

Es regnet in Andalusien nun schon den vierten Tag in Folge, das kennen wir sonst ja eigentlich nur aus Deutschland. Dem Land hier tut das viele Wasser gut, denn auf unserer monatelangen Reise durch Spanien fanden wir jeden Stausee fast leer vor. Nur der Reisende ist leicht maulig, hat er sich seine Zeit in Südspanien doch irgendwie sonniger vorgestellt!

Wir aber sind guter Dinge, haben wir doch einen guten Platz im Schutze des Torcal-Gebirges gefunden.Das Wasser kann hier gut in den nahen Bach abfließen und der Sturm bleibt oben an den Bergen hängen. Täglich kommen die Schäfer in ihren Autos vorgefahren und beaufsichtigen ihre Herde, die mehrere hundert Schafe umfasst und bimmelnd um unseren Lkw grasen. Ein tolles Bild, auch weil es gerade die Zeit ist, in der sie ihre Lämmer zur Welt bringen.
Und so zieht nun also diese große Herde laut bimmelnd und blöckend an uns vorbei und durch den kleinen Bach auf die andere Hangseite. Die Geräuschkulisse entfernt sich, “määhmääh” aber noch immer hören wir sehr nah ein klägliches “beeeeehbeeeh”. Alle Schafe sind aber längst weit weg.

Die Reise durch die Sierra de Cazorla

Spaniens Inland bei Schnee

Dani

Irgendwie steht unsere diesjährige Spanienreise im Zeichen des SCHNEEs. Das mag wohl auch daran liegen, dass wir uns durch diverse Sierras auf kleinsten Strassen schlängeln, immer auf der Suche nach schönen Gegenden und Wanderungen.

Als wir uns entschlossen hatten,durch die SIERRAS DE CAZORLA, SEGURA Y LAS VILLAS zu bummeln, erwischte uns der erste Schnee als wir von SILES aus auf die klitzekleine JF-7012 abbogen. Diese kleine und wirklich sehr schön gelegene enge Strasse wollte wir eigentlich ganz durchfahren, ließen es am 2ten Tag aber wegen starkem Schneefall sein und drehten nach einer langen Schneewanderung für die Hunde und uns um. Wir nahmen dann die Strasse von SILES aus an der EMBALSE DE TRANCO DE BEAS entlang. Auch diese wurde abenteuerlich schmal, aber wenigstens ohne Schnee und mit kaum Verkehr. Wie es dort in der Hochsaison zugehen mag, will ich mir gar nicht vorstellen!

Eine verlassene Schwefelmine und ihre Wohnhöhlen

Verlassene Orte

Dani

Über Silvester suchten wir nach einem stillen, friedlichen Ort, um uns und unseren drei Hunden jeglichen Stress zu ersparen. Wir starteten Mittags in Teruel und hatten auch keine grosse Lust auf “Kilometerabreißen”. So landeten wir ca. 30 Kilometer später an einem Parkplatz, der mit einem grossen rostigen Metalldinosaurier und einem kleinen rostigen Bergarbeiter mit Rucksack unsere Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Inmitten von Mauerresten und Ruinen lag oben am Berg ein stilles Plätzchen für uns. So blieben wir und entdeckten die Reste der alten Schwefelminenstadt BARRIO DE LAS MINAS, die 1956 geschlossen wurde.