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Algarve – Terracross UTV Racing

Algarve – Terracross UTV Racing

ACTION 🚧🚔🚧
Tja, Pläne sind zum ändern da🙄
Nachdem wir einige Tage auf dem SP in Ameixial verbracht hatten (Frühjahrsputz war fällig) wollten wir heute die Wahnsinns-Etappe von 80 Kilometern bis nach Alferce bewältigen….und kamen 8 Kilometer weit😂🤣
Ein sehr freundlicher Herr von der GNR hatte die Strasse mit Flatterband gesperrt, an diesem Sonntag gab es ein Crossrennen von Motorrädern und UTVs.

Auf die Frage,wann man wieder die Strasse passieren könnte,gab er irgendwas mit “2” zur Antwort….2 Stunden,2 Uhr,wir wussten es nicht.
Egal, wir schlossen uns den ebenfalls am Stassenrand parkenden Portugiesen an und nach einem kurzen späten Frühstück packten wir die Kamera ein und stürzten uns ins Geschehen!
Wir erwischten die spannendste Ecke, denn oben auf unserem Hügel hatte irgendwer die Richtungspfeile umgefahren, was zur Folge hatte, das sich jedes 2te Fahrzeug dort oben für die falsche Richtung entschied, obwohl die winkenden Portugiesen alles gaben und wild gestikulierend den Weg wiesen…ACTION pur!!

Als wir dann nach 3 Stunden die Strasse wieder passieren durften, fanden wir 100 Meter weiter den perfekten Platz zum Bleiben!
Und nach 8 Tageskilometern sind wir jetzt auch ganz schön geschafft…..

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AMEIXIAL, ein Nichts im Hinterland, oder?

AMEIXIAL, ein Nichts im Hinterland, oder?

An der Küste der Algarve war es uns ja zu voll….daher sind wir über Nebenstrassen von Nebenstrassen ins Hinterland abgezogen.
Hier ist das Leben wieder beschaulich und gemütlich.
Der Ort AMEIXIAL lockte uns mit seinem Stellplatz an(Wasser,Abwasser und Strom), ein grosser Schotterplatz am Rande des kleinen aber durchaus lebendigen Dorfes. Unser Abendbierchen trinken wir in einer Kneipe, die eher wie ein Gemeindezentrum wirkt. Jeder bedient mal hinterm Tresen und die vorwiegend alten Frauen scheinen im Hinterraum ein dubioses Geschäft mit Altbrot zu betreiben, das geschnitten auf Tüten verteilt wird und von ebenso alten Männern mitgenommen wird🤔
Den Supermarkt habe ich auch nur nach intensivem Nachfragen entdeckt…man geht vorne bei “Lucio &Fernando” in die Kneipe und durch eine kleine Glastür und schwups steht man im 12 qm grossen Lädchen in dem es tatsächlich alles zu geben scheint….Wurst, runzeliger Schafskäse, Wein, Schraubenschlüssel, Klopapier, Obst und Gemüse, Brot , Klebeband….
Lucio oder Fernando ist gleichzeitig Kneipier und Verkäufer, und da er wie viele Bewohner hier schon etwas älter ist, geht es sehr entschleunigt zu beim Einkauf
🍅🧀🍞
Immerhin lerne ich so langsam ein wenig portugiesisch…
So gaaanz langsam kommen wir an in Portugal 🚛, die Wanderungen durch das einsame Hinterland mit seinen alten Korkeichen, kleinen Bächen und tausenderlei blühenden Blumen haben es uns angetan. Und obwohl hier alles nur leicht hügelig ausschaut kommen wir beim Wandern auf etliche Höhenmeter, bin ich froh das es noch nicht so heiß ist😎

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Ostern – Algarve, Natur pur im Hinterland

Nach anfänglichen Schwierigkeiten an der sonst so hochgelobten Küste der Algarve einen freisteh-kompatiblen Platz in der Ostersaison zu ergattern, haben wir wieder auf altbewährtes Suchverhalten zurückgegriffen.
 
– Regel 1
Das Zielgebiet sollte so wenig wie möglich Eintragungen in den diversen Online Stellplatz Angeboten aufweisen.
 
Regel 2
– Die Straßenkategorie sollte weit unterhalb einer Autobahn liegen, also eine Nebenstraße, der Nebenstraße, etwas über Wanderweg. Dann Straße beobachten, und? 0,5 Autos pro Stunde ist ok.
 
Regel 3
– Die Einwohnerzahl je km2 sollte deutlich kleiner als das Ruhrgebiet sein.
 
Und? Wir wurden fündig, abseits der Küsten Highways im Hinterland an einem rauschenden Fluss, Natur pur.
 
Frohe Ostern.
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Portugal – Willkommen!

PORTUGAL….hier wollte ich schon sooooo lange mal hin, aber erst in diesem Frühling hat es tatsächlich geklappt!! Nachdem wir die letzten 3 Monate durch Spaniens Inland gebummelt sind und tolle Eindrücke und Erlebnisse mitgenommen haben, fuhren wir gestern über die Grenze, die keine war.
Nun bin ich gespannt auf Land und Leute!!!
Den Strand teilen wir uns mit portugiesischen Muschelsammlern, die muss ich doch demnächst gleich mal probieren!

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Hmm, lecker Erdbeeren aus Spanien von fleißigen Sklavenhänden gepflückt

Viele Kilometer sind wir an gigantischen Erdbeerplantagen entlang gefahren und heute hat sich das Rätsel gelöst, wo leben sie denn alle die fleißigen Pflücker?

Gebt acht, was ihr kauft, es ist erschreckend!

Mehr Infos
https://netzfrauen.org/2017/04/20/plastikgarten-europas/

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Von der Schönheit des Unspektakulären oder Die Entdeckung am Rande des Weges

Eigentlich suchten wir nur einen Platz zum Übernachten kurz vor Sevilla . Eine bekannte App bot uns einen Parkplatz direkt an einer grandios aussehenden Kirche an, so das Foto.

Nun ja, die Kirche lag hoch ummauert vor dem eigentlichen Ort und sah zwar spektakulär aus, aber eben nur von weitem zu betrachten . Der Ort selber lag direkt an einer von LKWs sehr befahren Nationalstrasse und mittendrin der Parkplatz mit 300 Plätzen wurde gerade in akribischer Handarbeit von drei Bauarbeitern umgebaut und war somit gesperrt.

Wir beschlossen uns einfach an den Straßenrand zu stellen, gegenüber einiger halbfertig gebauter Häuschen. Auf den ersten Blick wirkte dieser Ort so, wie man beim schnellen Betrachten wohl die meisten an Nationalstrassen gelegenen Orte empfindet, trist und hässlich.
Wir beschlossen auf ein Bier und einige Tapas auszugehen; und wurden von diesem Ort bezaubert!

In der Bar unserer Wahl fand gerade ein Kindergeburtstag statt, und schon waren wir Bestandteil des Ortes und mussten nach unseren Bieren noch ungezählte Stücke Kuchen essen. Beim anschließenden Bummel durchs Örtchen fühlten wir uns dann sehr an Albanien erinnert….überall Menschen auf der Strasse, alt und jung, Hunde dazwischen, unzählige Kinder, etliche kleine Geschäfte, sogar einen Schuhladen hatte dieser Ort mit seinen ca. 2700 Einwohnern. Wir wurden freundlichst gegrüsst, ein Mopedfahrer fuhr extra nur auf dem Hinterreifchen durch die Fußgängerzone.

Eigentlich hat dieser Ort touristisch nichts zu bieten, und doch hat er uns mehr in seinen Bann gezogen als so mancher hochgelobte Touri-Ort.
Und das lag eindeutig an seinen Bewohnern!

Am nächsten Morgen wurden wir von einem alten Opi angesprochen, der uns Tags zuvor schon beäugt hatte, da er nur wenige Meter von unserem Lkw wohnte.
Ob wir denn Wasser bräuchten, fragte er. Ist das nicht toll?!
Und bei unserer Hunderunde die Dorfstraße entlang hupte und winkte es aus einem Auto…es war einer, der gestern zeitgleich mit uns in der Bar gewesen war und uns nun einen “Guten Morgen” auf deutsch wünschte.

EL PALMAR DE TROYA , wir wünschen dir und deinen tollen Bewohnern noch viele nette Gäste, die sich vielleicht im ersten Moment fragen werden, warum man denn in einem solchen Ort bleiben sollte, aber sie werden es wissen, wenn sie euch kennen lernen 😀

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Abenteuer VIA VERDE DE LE SIERRA oder der Ausflug ins Auenland

Abenteuer VIA VERDE DE LE SIERRA oder der Ausflug ins Auenland

Nach 17 Tagen fast durchgängigem Regen in Andalusien waren wir froh einen Platz zum Bleiben zu finden, der nicht geflutet war.

Ein alter Bahnhof an der Via Verde de la Sierra, die von Olvera bis zur Puerto Serano geht und insgesamt 36 zu beradelnde oder zu bewandernde Kilometer hat.
Und wir hatten Glück, denn es trat, wie vorhergesagt, eine halbtägige Regenpause ein. Also Stiefel geschnürt, Proviant gepackt, Hunde mit Halsbändern versorgt und los ging es!

Die Via Verde ist eine schmale Bahntrasse, es gibt einige davon in Spanien, allerdings fuhr auf unserer Strecke nie ein Zug. Das Abenteuer begann am ersten Tunnel, der zwar noch beleuchtet war, aber schon ziemlich viel Schlamm aufwies. Auch lagen auf der Strecke draußen immer wieder große Felsbrocken und teilweise waren die lehmigen Hänge ins rutschen gekommen. Der längste Tunnel, ca 800 Meter lang, hatte dann natürlich kein Licht. Wir tasteten uns langsam voran, wobei es immer matschigen wurde.
Dazu kam irgendwann das laute Geräusch eines Wasserfalls….!??

Und richtig, kurz vor dem Ausgang hatte sich das Wasser einen Weg durch die Felswand gebahnt, hier stand alles knöcheltief unter Wasser und Schlamm.
Aber umdrehen, ohne das eigentliche Ziel unserer Wanderung erreicht zu haben?
Die grösste Gänsegeierkolonie Europas am Peñón de Zaframagòn!
Keine Frage, wir schlitterten und matschten weiter durch das knöcheltiefe Nass….und wurden reichlich belohnt.

Hunderte Gänsegeier umkreisten den schroffen Berg, schraubten sich in Kreisen immer höher oder saßen eng gedrängt auf Felsvorsprüngen. Für mich ist es immer wieder ein unglaubliches Erlebnis, diese Giganten am Himmel zu sehen.
Die Landschaft hier ist hügelig und sehr grün, als reise man durch die Heimat der Hobbits.
Eine wahre Genusswanderung…..auch wenn es gerade schon wieder zu regnen anfängt.

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Willkommen in Britisch Andalusien

Anlässlich des eine millionsten britischen Überwinterers in Andalusien hat das spanische Wetteramt eine dreiwöchige nasskalte Wetteroffensive ins Leben gerufen, um für seine britischen Gäste ein verträgliches Klima zu schaffen. Und wir mitten drin in der Natur.

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Andalusien, Regentag Nummer 7

Wenn die Aussichten derartig trübe sind ist endlich mal wieder genug Zeit neuen Tee vorzubereiten.  🌿🌵
Diesmal aus Olivenblättern, Eukalyptusblättern und heute frisch gesammeltem Zitronenthymian.
Grüsse aus Andalusien, aus dem Torcal in Spanien.

Und was macht ihr so am zigsten Regen/Sturmtag ??
Schreibt doch mal etwas in das Kommentarfeld, ihr müsst euch nicht einmal anmelden und auch keine E-Mail Adresse hinterlegen.

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Das Schreien der Lämmer

Es regnet in Andalusien nun schon den vierten Tag in Folge, das kennen wir sonst ja eigentlich nur aus Deutschland. Dem Land hier tut das viele Wasser gut, denn auf unserer monatelangen Reise durch Spanien fanden wir jeden Stausee fast leer vor. Nur der Reisende ist leicht maulig, hat er sich seine Zeit in Südspanien doch irgendwie sonniger vorgestellt!
Wir aber sind guter Dinge, haben wir doch einen guten Platz im Schutze des Torcal-Gebirges gefunden. Das Wasser kann hier gut in den nahen Bach abfließen und der Sturm bleibt oben an den Bergen hängen.
Täglich kommen die Schäfer in ihren Autos vorgefahren und beaufsichtigen ihre Herde, die mehrere hundert Schafe umfasst und bimmelnd um unseren Lkw grasen.
Ein tolles Bild, auch weil es gerade die Zeit ist, in der sie ihre Lämmer zur Welt bringen.
Und so zieht nun also diese große Herde laut bimmelnd und blöckend an uns vorbei und durch den kleinen Bach auf die andere Hangseite. Die Geräuschkulisse entfernt sich, “määhmääh” aber noch immer hören wir sehr nah ein klägliches “beeeeehbeeeh”.
Alle Schafe sind aber längst weit weg.
Ich gehe dem Geräusch nach und sehe zwei gerade geborene Lämmer pitschnass am Bach. Das eine ruft immer wieder nach der verschwundenen Mama, denn das zweite hat sich bei der unbeholfenen Bachüberquerung am matschigen, steilen Hang in den Brombeerranken verheddert und ist nun gefangen. Keine Mama. Kein Schäfer.
Es regnet und ist kalt. Naja, hilft wohl alles nichts, muss ich wohl auch durch den Bach waten und Lämmer retten. 🙄 Ist ja sonst niemand da…. aber während ich das erste aus dem Gestrüpp befreie und mir beherzt unter den Arm klemme, (hab ich doch neulich erst beim Schäfer in Alhama de Granada gesehen wie’s gemacht wird) rennt das zweite laut schimpfend mitten zwischen das hohe Schilf und ist verschwunden.
Na prima…. Ich wandere also mit Lamm Nr.1 los und suche die Schäfer, und ich muss lange suchen!
Sie haben sich in ihrem anderen Auto hinterm Berg vor dem Regen versteckt. Sie lachen mich sehr freudig und freundlich an, als ich mit meinem Lamm unterm Arm angewandert komme.
Ich versuche ihnen mit meinen dreieinhalb Worten spanisch zu erklären, dass da noch ein zweites Lamm irgendwo im Schilf hockt, bin mir aber nicht sicher, ob sie es verstehen. Sie bringen also Lamm Nr.1 zur Herde und ich geh zurück Richtung Lkw. Aber ich weiß auch das Lamm Nr.2 alleine keine Chance hat und meine Schuhe sind ja eh schon pitschnass….so stromer ich so lange durch das Schilf bis vor mir ein stilles, nasses, zitterndes Häufchen Lamm liegt. Ich packe es sofort unter meine dicke Jacke, es ist ganz still und schmiegt sich an.
Als ich auf die kleine Schotterstrasse trete kommen mir meine Schäfer schon entgegengefahren…. das Lachen in den runzligen Gesichtern ist diesmal noch viel breiter und lauter und sie bedanken sich lang und herzlich bei mir!
War mir doch ein Vergnügen und so ein kleines Lamm wollte ich schon immer mal wie ein richtiger Hirte unterm Arm tragen, ich finde es steht mir 🐏🐑👩‍🌾
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