Altes Dorf

Zwei italienische Dörfer

...und doch kein Ort

Dani

Kaum dreht man hier in Kalabrien der Küste und seinem wuseligen Dasein den Rücken zu und geht ein wenig in die Berge, schon wächst einem üppiges Grün entgegen und die Dörfer scheinen leer zu sein….

Vergeblich hatte ich versucht ein paar kleine Informationen zu unseren zwei Bergdörfern zusammenzusammeln, aber nix, es gibt diese Orte kaum noch, nicht einmal eine Einwohnerzahl lässt sich finden. Und als ich mich dann heute aufmachte um die mir zu erkunden, da sah ich es mit eigenen Augen : hier wohnten mal viele Menschen in kleinen, wie aneinandergeschmiegten Häusern mit weitem Blick ins Tal. Heute sind nur noch eine handvoll Häuser bewohnt und es sind fast nur noch Alte, die hier geblieben sind.

Reise ins Mittelalter

Italien Pietravairano

Dani

Die 2te Nacht ohne Schlaf…erst Sturm am Meer der unseren Strand mit riesigen Bäumen bewarf (wo die wohl herkamen…Korsika??) und dann Gewitter mit Starkregen und Böen das ich dachte ich schlafe nicht im LKW sondern auf nem Boot…

Die Strecke heute dann auch doof: Strassen unter Wasser, Tunnel unterspült und ständig mussten wir neue Wege suchen weil wir ja ein bisschen mehr wiegen als 3,5 Tonnen und scheinbar alle Brücken Italiens limitiert sind.

Eine heiße Badewanne in der Toskana

Italien - Toskana - Sasso Pisano

Dani

Stille, Beschaulichkeit, Entschleunigung

All das findet man hier in der südlichen Toskana. Die Vegetation hat sich abrupt verändert, kein typischer Säulenwacholder mehr, keine Oliven. Dafür Maronenbäume ohne Ende (leider noch nicht ganz reif…) und Eichenwälder. Kleine Dörfer mit 50 oder 200 Einwohnern, aber immer eine Bar und oft auch zwei und eine Art Tante Emma Laden. Hier in Sasso Pisano sogar mit frisch abgefülltem Wein, wenn man seine Flasche mitbringt 😉

Das Wispern der Steine und Zäune

Dani

Eine Reise durch Rumänien ist immer auch eine Reise zurück.

Wenn ich so durch Dörfer und Städte und Landschaften streuner mit meinem Blick und meiner Kamera, dann fasziniert mich immer eher das alte, kaputte , verlassene….es scheint mir eine Geschichte zu erzählen.

Von Menschen die hier einst lebten.
Von anderen Zeiten.
Von : Es war einmal…..

Wer hat hier wohl gelebt? Und wie ? Waren die Menschen glücklich, zufrieden? Und manchmal trifft man noch letzte Reste diese DAMALS irgendwo in einem dieser leeren Häuser, an denen der Zahn der Zeit und das Vergessen nagt.

Wandmalerei in Italien

Sardinien - Orgosolo

Dani

Auch wenn man in diesem kleinen Bergdorf plötzlich wieder reisebusweise andere Reisende trifft, sogar Führungen in einer Ape werden angeboten, so hat der Ort doch Charme und jede Menge wunderbarer Murales (politische Wandmalereien) zu bieten…


189 Fotos später gab es dann auch ein artesanales Eis zur Belohnung 🍦🍦

Ach ja, ein alter Sarde auf seinem Balkon warf mir ein Kusshändchen zu… flirten können sie überall, auch im sogenannten Banditennest.

Was ist schön?

oder die Frage nach dem Blickwinkel

Dani

Wenn ich so durch Dörfer und Städte streuner mit meinem Blick und meiner Kamera, dann fasziniert mich immer eher das Alte, Kaputte, Verlassene …, es scheint mir eine Geschichte zu erzählen.



Von Menschen die hier einst lebten.
Von anderen Zeiten.
Von : Es war einmal …
Wer hat hier wohl gelebt? Und wie ? Waren die Menschen glücklich, zufrieden?


Eine verlassene Schwefelmine und ihre Wohnhöhlen

Verlassene Orte

Dani

Über Silvester suchten wir nach einem stillen, friedlichen Ort, um uns und unseren drei Hunden jeglichen Stress zu ersparen. Wir starteten Mittags in Teruel und hatten auch keine grosse Lust auf “Kilometerabreißen”. So landeten wir ca. 30 Kilometer später an einem Parkplatz, der mit einem grossen rostigen Metalldinosaurier und einem kleinen rostigen Bergarbeiter mit Rucksack unsere Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Inmitten von Mauerresten und Ruinen lag oben am Berg ein stilles Plätzchen für uns. So blieben wir und entdeckten die Reste der alten Schwefelminenstadt BARRIO DE LAS MINAS, die 1956 geschlossen wurde.

Verlassene Dörfer in Spanien

Dani

Durch Zufall bin ich auf eine spanische Internetseite gestoßen die sich mit VERLASSENEN DÖRFERN befasst.

Los pueblos deshabitados

Da einige dieser Dörfer in der Nähe unserer gewählten Strecke durch Spaniens Inland liegen, haben wir angefangen sie zu entdecken und zu erwandern - und sind fasziniert!

Viele Dörfer wurden in den 60er und 70er Jahren verlassen, meist aus wirtschaftlichen Gründen. Sie liegen abseits und einsam, also für uns genau richtig um eine kleine Wandertour zu starten. Die ehemals so mühevoll angelegten Terrassen sind völlig verwildert, Oliven und Mandelbäume sind noch da, alles duftet nach wildem Rosmarin und Thymian. Auch Granatapfelsträucher stehen vereinzelt am Mauerwerk. Die Reste der Häuser hat sich die Natur längst zurückerobert.
Nur noch entfernt läßt sich erahnen, wie das Leben hier wohl früher war… .

Stilles Katalonien

Spanien - Katalonien

Dani

Vor 2800 Kilometern und zweieinhalb Monaten sind wir in Istrien aufgebrochen, haben nun die französischen Pyrenäen verlassen und sind in Catalunya. Und schon ist es wieder überall so schön und interessant, wie immer kommen wir kaum vorwärts! Verweilen und erkunden die Gegend zu Fuß.

Obwohl wir uns auf einer Nationalstrasse mit unserem Lkw vorwärts bewegen ist hier alles sehr klein und wirkt fast verlassen. Umso erstaunter waren wir, als wir heute beim Wandern in einem kleinen Bergdorf relativ viel Leben vorfanden, etliche junge Menschen, einen bunt angemalten Wohnwagen, einen uralten Hymer, einen Hirten mit schönen hellgrauen Kühen, eine uralte Bäuerin, die wir leider nicht verstanden und am Ende des Dorfes dann auch noch eine bewohnte Jurte!