Balkan

SH20 - Eine Straße in Albanien

Albanien SH 20, eine Strasse die zum bummeln einlädt ...

Dani`s Blog
Ganze 15,8 Kilometer weit kommen wir von Stellplatz zu Stellplatz, dann müssen wir wieder anhalten, sooo schön ist es !! Kurz hinter dem Ort Tamarë gibt es einen erhöhten Parkplatz über dem Fluss und wieder tausend Möglichkeiten zum wandern. Also bleiben wir einfach wo wir sind und ich schaue mir Tamarë an, im Sommer bestimmt ziemlich touristisch, immerhin gibt es mehrere Restaurants und einen Supermarkt. Sogar eine eigene, jetzt aber leider geschlossene Bierbrauerei gibt es.

Albanien hat uns wieder

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Albanien hat uns wieder…. Vor sechs Jahren im Winter waren wir zuletzt in diesem Land das uns sehr gefallen hatte und bisher fühlen wir uns nur bestätigt in unserer Erinnerung an freundliche Menschen und eindrucksvolle Natur 🏞 Der Grenzübergang ist sehr klein und so sind wir auch fix durch: Pässe scannen, Fahrzeugpapiere und grüne Karte vorzeigen und schon öffnet sich mit einem freundlichen “Welcome” die Schranke für uns. Wie so oft gefällt den Zöllnern unsere Deko aus Holz und Muscheln im Cockpit und ebenso verzichten alle seit sieben Jahren darauf unseren Wohnraum zu inspizieren, nachdem dort einer von drei Hundeköpfen auftaucht.

Karma war heute nicht so gut

oder Mit einem Schuh ist schlecht wandern

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Gestern stellten wir erstaunt fest das unsere Route in Montenegro zufällig mit der Panoramaroute 1 zusammenfällt die von Pljevlja aus startet. Und als eine kleine Wanderung zum Ausblick über einen Canyon ausgeschildert war und wir dort gut stehen konnten entschieden wir uns zu bleiben und das Dorf und die Aussicht wandernd zu bestaunen. Gesagt, getan und es war wirklich ein toller Blick auf den Fluss Cehotina von oben !! Als am Abend ein andorrianisches Vanmobil kam und auf dem freien Feld parkte war uns klar : wir haben mal wieder durch Zufall einen eingetragenen Parkfornightplatz gefunden 🙄 Ist eh erstaunlich wieviel Wohnmobile wir in der letzten Zeit in Bosnien und nun auch in Montenegro gesehen haben…und das Ende Oktober… Ich befürchte arges für einen entspannten Winter in Griechenland wenns hier schon so voll ist 🙈

Dobrodosli in Montenegro

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Nach drei wirklich schönen Wochen haben wir Bosnien über eine sehr kleine Grenze in den Bergen ( noch mit Schlagbaum) verlassen und nach ein paar Kilometern in Montenegro unseren ersten schönen Platz gefunden, direkt neben einer kleinen Kuhherde. Unter uns entdecke ich ein Dorf und da ich ja von jeher sehr neugierig bin wanderte ich dorthin (allerdings lasse ich Nema, Timo und Lili zuhause da solche Dörfer, wenn sie bewohnt sind ,fast immer Hunde haben und das ist dann eher unentspannt).

Bosniens Straßen durch die Berge

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Nachdem wir heute ein paar Kilometer unserer eigentlich auserwählten Womoroute Richtung Mostar zu Fuß gewandert sind stand ganz klar fest : wir planen neu 😜 Die Schotterpiste ist in seinem grausligen Zustand, stellenweise fehlt die Hälfte der Straße….das ist nix für unsere Innendeko und auch nix für Achsen, Reifen und Co 🚛🚚 Aber als Wanderweg war sie prima, auch wenn wir den Berggipfel nicht erreicht haben . Der bosnische Golf 1+2 , Sharan, T3+4 und die uralten Holzlaster fahren hier natürlich wie auf jedem einigermaßen befahrbaren Weg in ganz Bosnien.

Lipik nach dem Krieg, oder Die erschossenen Häuser

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Mal wieder etwas nachdenklich. Wir nähern uns der Grenze von Kroatien zu Bosnien . Die leeren Häuser mehren sich, viele sind buchstäblich in die Knie gegangen, der Zahn der Zeit hat sie angenagt und nun liegen sie schon halb in ihren eigenen Gärten die zu Urwäldern geworden sind. Es mehren sich auch die " erschossenen" Häuser aus dem letzten Krieg und ich mag mir die Geschichten dahinter eigentlich gar nicht ausmalen….

Grenzen ziehen

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Grenzen ziehen. Gehe ich mit offenen Augen durch die Welt und durch das Leben dann sehe ich ganz zwangsläufig nicht nur die schönen Dinge…und mache mir so meine Gedanken. Und vieles was ich sehe verändert dann auch meinen Umgang damit. So esse ich seit der Begegnung in Spanien mit den riesigen Muschelzuchthäfen keine Muscheln mehr. Und die gehörten mal zu meiner liebsten Speise am Meer. Nachhaltig bei Klamotten bin ich schon seit ich 13 war und die Second Handläden in Berlin für mich entdeckte und die Flohmärkte.

Grenzgänger

Froh, den 'richtigen' Pass zu haben

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Froh, den “richtigen” Pass zu haben oder die plötzliche Überpräsenz der Uniformierten. Der Tag war lang, aber was lang ist ist nicht immer auch schön. Wir starteten heute früh ins Städtchen Slunj, oder eher seinen kleinen Stadtteil Rastoke, der berühmt ist für seine vielen Wassermühlen und Cascaden. Tja, was berühmt ist und auch ständig als Klein Plitvice bezeichnet wird, das wird schnell eitel weil es ja alle sehen wollen. Also fangen sie mit Parkgebühren um 4 Euro an und enden mit einem Eintrittsgeld von 5 Euro, allerdings nicht im Winter so wie jetzt, da ist die Mühlen Halbinsel einfach mal abgesperrt ….