Natur

Mäuschen, Mäuschen piep einmal

oder warum wir mitten im Herbst Frühjahrsputz machen

Dani

Mäuschen, Mäuschen piep einmal…. Oder Warum wir mitten im Herbst Frühjahrsputz machen 🙈

Gestern, das war ein schöner Tag. Der Mann hat Bier gebraut und ich habe erst beim Cafekochen und dann beim Hefeteig machen leider, leider festgestellt das die Cafetüte und das Hefepäckchen ihren Inhalt verloren… Angeknabbert…🙀 Und so kleine, schwarze, runde Dinger lagen in den Schränken, sahen ähnlich aus wie Leinsamen.

Waren aber leider keine.

Also der Wahrheit ins Auge gesehen : bei und mit uns wohnt Frau oder Herr Maus. Quasi illegale Hausbesetzung 👻 Hilft ja alles nichts, nach einer Nacht drüber schlafen war heute klar : aus dem geplanten Tag Nixtun wird ein Tag Großputz…. Ist ja auch nicht viel drin in so einem Lkw 😂😂😂

Bosnien, die Unbekannte

Dani

Am liebsten bereisen wir Gegenden von denen wir vorher eigentlich nicht viel mehr als den Namen wissen, und lassen uns dann auf das ein was wir entdecken auf unseren Wegen, die sich ergeben beim Fahren.

Was wussten wir vorher von Bosnien?

Das es dort Krieg gab, den wir fern in den Medien wahrnahmen aber nicht verstanden.
Das es viel Inland und kaum Meer gibt, nur einen gefühlt handtuchgroßen Zugang.
Das es ein eher armes Land ist.
Und was haben wir entdeckt?
Das es ein unglaublich abwechslungsreiches Land ist, dass mich mit seinen Flüssen, Bergen aus Kalkgestein oft an Frankreich erinnert hat.
Das es ein Land ist in dem der Mensch die Früchte der Natur noch schätzt und alles sammelt was sich essen oder zu Schnaps verarbeiten lässt (Pflaumen, Hagebutten, Wacholder, Kräuter etc).
Das es noch immer sehr viele Spuren des Krieges gibt (erschossene Häuser, leere, kaputte Dörfer, Minen)
Das es sehr leckere Wurst (Sucuk) gibt und fast jeder einen Garten hat mit Gemüse, dass bei uns BIO genannt wird, weil es natürlich wächst und unglaublich schmackhaft ist.

Reise ins Mittelalter

Italien Pietravairano

Dani

Die 2te Nacht ohne Schlaf…erst Sturm am Meer der unseren Strand mit riesigen Bäumen bewarf (wo die wohl herkamen…Korsika??) und dann Gewitter mit Starkregen und Böen das ich dachte ich schlafe nicht im LKW sondern auf nem Boot…

Die Strecke heute dann auch doof: Strassen unter Wasser, Tunnel unterspült und ständig mussten wir neue Wege suchen weil wir ja ein bisschen mehr wiegen als 3,5 Tonnen und scheinbar alle Brücken Italiens limitiert sind.

Eine heiße Badewanne in der Toskana

Italien - Toskana - Sasso Pisano

Dani

Stille, Beschaulichkeit, Entschleunigung

All das findet man hier in der südlichen Toskana. Die Vegetation hat sich abrupt verändert, kein typischer Säulenwacholder mehr, keine Oliven. Dafür Maronenbäume ohne Ende (leider noch nicht ganz reif…) und Eichenwälder. Kleine Dörfer mit 50 oder 200 Einwohnern, aber immer eine Bar und oft auch zwei und eine Art Tante Emma Laden. Hier in Sasso Pisano sogar mit frisch abgefülltem Wein, wenn man seine Flasche mitbringt 😉

Das Wispern der Steine und Zäune

Dani

Eine Reise durch Rumänien ist immer auch eine Reise zurück.

Wenn ich so durch Dörfer und Städte und Landschaften streuner mit meinem Blick und meiner Kamera, dann fasziniert mich immer eher das alte, kaputte , verlassene….es scheint mir eine Geschichte zu erzählen.

Von Menschen die hier einst lebten.
Von anderen Zeiten.
Von : Es war einmal…..

Wer hat hier wohl gelebt? Und wie ? Waren die Menschen glücklich, zufrieden? Und manchmal trifft man noch letzte Reste diese DAMALS irgendwo in einem dieser leeren Häuser, an denen der Zahn der Zeit und das Vergessen nagt.

Die Entdeckung der Langsamkeit auf der Insel Cres

Stein auf Stein Jahrtausende alt

Dani

Kroatien - Istrien - Insel Cres

Diese Insel in der kroatischen Adria kannte ich bisher nur aus kurzen Sommerbesuchen mit dem Ausflugsboot von Istrien aus. Bunt war es, laut und voller Touristen und das Meer türkis und warm, gerade richtig zum baden.

Nun sind wir also im Winter hier, der Himmel blau und klar und der Wind oft eisig. Außer ein paar rastalooktragenden Schafen begegnen wir auf unseren ersten Wanderungen hier im Wald von Tramontana im Norden der Insel niemandem. Die Dörfer, die oft nur zu Fuss zu erreichen sind, stehen schon lange leer. In den anderen abgelegenen Dörfern wohnen zwischen 4 und 20 Menschen, sehen tun wir aber auch dort eigentlich niemanden. Es ist Pause, keine Saison, aber hier im Norden kann ich mir auch im Sommer keine Menschenmassen vorstellen. Zu wenig was der Tourist so mag, kaum gut erreichbare Strände, keine Lädchen mit buntem Firlefanz made in wahrscheinlich China. Nur einmal sehen wir in Beli, dem Ort der Gänsegeier, eine kleine, jetzt stillstehende Bummelbahn… so können die Leute im Sommer wohl bequem Natur (Geierstation) mit Strand verbinden.

Adios España - Auf Wiedersehen, Spanien

Dani

Bis bald, Spanien.






Zitat

Tausendundeinen Gedanken zu Marokko

Was bleibt im Gedächtnis nach einer Reise und warum

Dani

Nein, ich kenne Marokko nicht nach nur zweieinhalb Monaten Reisedauer. Mein Eindruck ist ein erster, flüchtiger. Und vielleicht hätte jemand anderes diese Reise auch ganz anders wahrgenommen, andere Dinge gesehen. Auch haben wir uns nicht mit tausenderlei Andenken eingedeckt, denn wir haben materiell gesehen alles was wir für unser Unterwegsleben brauchen ja eh schon. Aber immerhin erhellt ein bunter Wollteppich seit Marokko unseren Fußboden (wir hätten noch viel besser handeln können hätten wir Bier dabei gehabt, tja).

Marokko - warum ich mir doch lieber meinen eigenen Weg beim Reisen suche

Dani

Nachdem wir mehr als 4 Wochen in ziemlicher Abgeschiedenheit und karger Landschaft durch den Osten Marokkos gereist sind, bin ich plötzlich irgendwie zu dem Trugschluss gekommen wir müssten jetzt mal ein wenig Touristenprogramm haben. Tipps und so genannte “must have seen” gibt’s ja auch für Marokko genug. Also war unser Ziel über Tafraoute und die blauen Steine dann an den lauschigen Atlantik zu fahren….

Und plötzlich wurde aus einem sehr rauen aber ursprünglichen Marokko mit freundlich neugierigen Menschen, das wir bisher so liebten eine Art Verkaufsrummel. Blieb man an einem Parkplatz stehen, um die Aussicht in eine Schlucht zu genießen oder zu wandern, kam prompt ein “Berber"an um uns irgendwas zu verkaufen. Auf dem Markt wollte mir der Gewürzverkäufer alle Gewürze zum Preis von Safran, also quasi Gold, andrehen.

Marokko zum ersten Mal

... kann man so viele Eindrücke überhaupt erfassen

Dani

Teil 1

Vor 4 Wochen sind wir über Ceuta das erste Mal nach Marokko eingereist.

Um einen erleichterten Einstieg zu haben sind wir am Mittelmeer entlang gefahren. Schöne Strände und Orte mit unglaublich riesigen und sehr europäisch anmutenden Strandpromenaden empfingen uns dort und jede Menge fangfrischer Fisch !!

Unser erster Soukbesuch in Tetouan war durchaus spannend im Gewimmel und Gewusel der kleinen Gassen. Es gibt nichts, was es nicht gibt und der Souk ist noch erfreulich ursprünglich, das heißt, es gibt viele Dinge des täglichen Gebrauchs und eigentlich keine auf Touristen zugeschnittene Ware.